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EU-Projekt "Pro Hospiz": Projektabschluss und Ausblick

Zum Abschluss des EU-Projekt „Pro Hospiz“ berichten die Projektteams aus Deutschland, Rumänien, Polen und Portugal in einem multikulture...

EU-Projekt "Pro Hospiz": Projektabschluss und Ausblick


Zum Abschluss des EU-Projekt „Pro Hospiz“ berichten die Projektteams aus Deutschland, Rumänien, Polen und Portugal in einem multikulturellen, praxisorientierten Leitfaden zur Neugründung von Palliativdiensten von ihren Projekten und Erfahrungen. Der Leitfaden vergleicht die Lebensverhältnisse in den verschiedenen europäischen Ländern und sucht ganz gezielt den Austausch auf dem Feld der Hospizarbeit.

Von unserer Gemeinde nahm unsere Vorsitzende Ulrike Busch mit sehr viel persönlichem Einsatz an dem EU-Projekt teil und damit den Anstoss für den Aufbau eines Hospizzentrum in Gaia gegeben. Lesen Sie hier ihren Bericht über die Palliativdienste in Portugal, sowie über Praxisbeispiele aus den anderen europäischen Ländern.

Aus dem Vorwort zum Leitfaden: "ProHospiz. Multikultureller und praxisorientierter Leitfaden zur Neugründung von Palliativdiensten":

Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich die Lebenserwartung der Menschen in vielen Ländern wesentlich verlängert, in Deutschland um fast 20 Jahre. Zugleich ist eine Tendenz erkennbar, „den Tod an das äußerste Ende des Lebens zu verlegen.“ Er wird verdrängt. Dabei erleben viele oder sogar die meisten Menschen ihren letzten Lebensabschnitt nicht zu Hause. Auf diesem Hintergrund gewinnt die Hospizarbeit zunehmend in ganz Europa an Bedeutung.
Der vorliegende Leitfaden gibt einen sehr guten Überblick über die unterschiedlichen Voraussetzungen und die Gestaltung der Hospiz- und Palliativarbeit in vier europäischen Ländern. Anhand vorliegender Beschreibungen will er ermutigen in auch anderen Kulturkreisen und Kontexten die Hospizarbeit auf den Weg zu bringen. Dabei ist er auch eine erste Handreichung zur praktischen Umsetzung.


Der Leitfaden wurde auf deutsch, englisch und portugiesisch veröffentlicht -  öffnen Sie hier die jeweiligen Pdf-Dateien: DEUTSCH PORTUGIESISCH ENGLISCH

Startklar: Projektstart "Pro-Hospiz"

Viele Interessierte kamen zum Projektstart am 15. Februar
Zum Auftakt de Projekts "Pro-Hospiz" waren die Plätze in unserem Gemeindesaal gut besetzt. Ulrike Busch Gradim stellte das europaweite Projekt und die Partner aus Deutschland, Polen und Rumänien vor. Ziel ist der Aufbau eines Hospizes in Vila Nova de Gaia.

Ulrike Busch Gradim stellt die Projektpartner aus Deutschland vor
Die Hospizbewegung setzt sich für die Verbesserung der Situation von Sterbenden und ihrer Familien ein. Sie bemüht sich darum, das Sterben wieder als wichtigen Teil des Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu rufen und Sterbende und ihre Angehörigen angemessen zu unterstützen. Diese Unterstützung ist zum Beispiel Sterbebegleitung als Teil oder Ergänzung zur Palliativmedizin der grossen Krankenhäuser, ein Angebot, das im Norden Portugals in dieser Form noch nicht besteht.

Teilen eine Idee: Teilnehmer am europaweiten Projekt "Pro Hospiz"
Auch in anderen Regionen Europas besteht Bedarf an Hospizen und ihren Diensten. Gleichgesinnte Partner finden sich deshalb unter dem Dach des europäischen Projektes "Pro-Hospiz" zusammen. Drei internationale Gruppen waren nach Porto gekommen, um ihre Ideen und Erfahrungen zu teilen. Die Bürgermeisterin von Canidelo, Dra Maria Gamboa, und Stadtrat Dr. Manuel Monteiro waren ebenfalls Teilnehmer der Veranstaltung.

Der Auftakt für das Gemeindeprojekt ist also gemacht. Wem das Thema am Herzen liegt, ist herzlich eingeladen, sich zu engagieren!

Hier die Links zu unseren Projektpartnern: